Bücher am Spitz
Ihre Buchhandlung im Herzen von Floridsdorf



Bastian Zach - Donaumelodien - Praterblut (Band 1 der Reihe um Hieronymus Holnstein)

Gmeiner Verlag, € 15,00,-

Im Jahr 1876 sieht Wien noch ganz anders aus als heute.
Mittendrinnen unterwegs ist Hieronymus Holstein, der sich als "Geisterfotograf" seinen Lebensunterhalt verdient.
Der Leser steigt ohne viel Umschweife direkt in die Handlung ein, als Hieronymus in einem ihm unbekannten Zimmer neben der zerstückelten Leiche einer jungen Frau aufwacht. Er flüchtet, als er auf dem Gang Schritte hört, durch das Fenster in die Gassen des Spittelbergviertels.
Rasch ist klar, dass jemand versucht ihm diesen und die beiden weiteren Morde, die in den folgenden Tagen noch verübt werden, anzuhängen, demnach muss er - auch weil einer der Väter der Toten, ein einflussreicher Prater-Pate, droht ihn einem "zufälligen Unfall mit den Fäusten seiner Handlager mit voraussichtlich tödlichem Ausgang" zum Opfer fallen zu lassen - selbst ermitteln.
Gemeinsam mit seinem besten Freund und Vertrauten dem "buckligen Franz" macht er sich auf die Suche nach der mysteriösen Frau, der hübschen Maria, die er am Abend vor dem ersten Mord kennengelernt hat. Sie haben nicht nur das eine oder andere Gläschen miteinander gehoben, sie dürfte auch der Teil des Rätsels sein. Allerdings drängt die Zeit, er hat nur sieben Tage Zeit, um seine Unschuld zu beweisen.
Die Ermittlungen führen Hieronymus und Franz nicht nur durch ein altes Wien, das aufgrund der genauen Recherche und der detaillierten Beschreibungen des Autors vor dem Leser neu aufersteht, sondern auch durch die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten, die hier damals auf engstem Raum zusammengelebt haben. Wir treffen auf "Ziegelbehm" und "Spittelberg-Nymphen", Praterschausteller und reiche Industrielle aus noblen Innenstadtpalais. Alle für die Stadtgeschichte und die Handlung relevanten Orte und Gebäude werden ohne den Lesefluss zu stören oder gar belehrend zu wirken, direkt in die Erzählung eingeflochten, so erfährt man ganz nebenbei vielleicht neue Fakten zu historischen Hintergründen. 

Eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die gerne Geschichten aus Österreich lesen, sich für die Geschichte von Wien interessieren, Freunden Lust auf unsere Stadt machen möchten, eine Affinität für das Wienerische haben, gerne gute Geschichten lesen, wo es so richtig "menschelt" und Krimis, die auch gerne mal unglaublich witzig sind. Denn auch der Humor der Wiener kommt hier durchaus zum Ausdruck!

MIT WIENERISCH-GLOSSAR!
Und deswegen ist "Donaumelodien - Praterblut" auch nur der Auftakt zu einer Reihe, deren Folgebände "Totentaufe", "Leichenschmaus" und "Fiakertod" gerne auch unabhängig voneinander gelesen werden können, aber um nichts weniger köstlich zu lesen sind.
Auf den nächsten, fünften Band, der im März 2026 erscheinen soll, müssen wir allerdings noch geduldig warten, aber Vorbestellungen können schon getätigt werden. 



Richard Hooton - Der Tag, an dem Barbara starb

DTV Verlag, € 17,50,- erschienen November 2025

"Der Tag, an dem Barbara starb" von Richard Hooton haben wir schon vor ein paar Wochen für euch vorab lesen dürfen, wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann. Da waren die Tage noch länger und die Donauinsel schneefreier, aber wir freuen uns umso mehr, euch jetzt endlich erzählen zu dürfen, wie charmant dieses Buch ist.
Cozy-Crime in einem kleinen nordenglischen Dorf, wo Margaret, 89, rüstige Pensionistin und gewissermaßen eine Dorfinstitution, ihr gesamtes Leben verbracht hat. Für ihr fortgeschrittenes Alter ist sie immer noch aktiv und agil, nur ihr Gedächtnis lässt sie jetzt schon manchmal im Stich.
Als dann ihre Nachbarin Barbara ermordet wird und die Polizei in ihren Ermittlungen einfach nicht weiterkommt, nimmt die resolute Dame die Sache selbst in die Hand.
Behilflich ist ihr dabei ihr 15 jähriger Enkel James, denn Margaret vergisst vielleicht öfter, wo sie ihren Hausschlüssel hingelegt hat, aber sie weiß ganz sicher, dass Barbara ihr vor ihrem Tod etwas ganz Wichtiges erzählt hat.
Nur kann sie sich leider auch daran nicht mehr erinnern.
Von der eigenen Familiengeschichte inspiriert, erzählt Richard Hooton eine warmherzige, manchmal ein wenig melancholische Geschichte voller Humor und Witz.
Der direkte Einstieg in das Geschehen erleichtert das Kennenlernen seiner Hauptfigur. Barbara trauert seit langem um ihren verstorbenen Gatten, sie vermisst ihn und führt gelegentlich in Gedanken auch noch Gespräche mit ihm, vorwiegend aber deshalb, weil sie darunter leidet von ihrer Tochter, dem Schwiegersohn und der Polizei nicht ernst genommen zu werden. Außerdem sind ihr die Einschränkungen, die das Alter mit sich bringt, zuwider. Sie fühlt sich nicht alt, aber es zwickt und zwackt dann doch immer wieder irgendwo und dann ist da eben noch ihr Gedächtnis, das immer mehr nachlässt.
Aber aus Margarets Sicht wird die Handlung humorvoll und doch tiefergehend geschildert, so dass der Leser sofort gepackt wird. Der Autor schafft es auch diesen Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.
Lockere, aber kluge Unterhaltung aus England bietet die rüstige, leicht vergessliche "Miss Marple" aus dem Dorf.

Maxim Leo - Wir werden jung sein 

Kiepenheuer & Witsch, gebunden € 24,70,-, Taschenbuch € 13,40,- 


Maxim Leos "Wir werden jung sein" kommt als lockere Geschichte zu uns und entwickelt sich zu einer Geschichte voller Sogwirkung.
Eine Studie an der Berliner Charité richtet sich an vier Menschen, die unter einer angeborenen Herzschwäche leiden. Sie sollen durch die Einnahme eines Medikaments geheilt werden. Doch das bislang nicht freigegebene Mittel hat ungeahnte Nebenwirkungen. Plötzlich werden alle Teilnehmer nicht nur gesünder, aktiver und von anderen Therapien unabhängiger, sondern auch jünger. Und das gleich um mehrere Jahre.
Das klingt eigentlich nach der Erfüllung eines alten Menschheitstraum, doch ist das wirklich so erstrebenswert?
Es kann ab einem gewissen Alter sehr reizvoll sein, wenn man mit einer lebensbedrohlichen Krankheit schon an den eigenen Tod denken muss und dann noch einmal voller Lebenskraft ist.
Wenn man bisher ein Leben voller Verpflichtungen geführt und sich nur an einen strengen Zeitplan gehalten hat, aber auf einmal alles tun kann, was einem verwehrt war.
Wenn man jahrelang versucht hat, Kinder zu bekommen und auf einmal gesundheitlich in der Lage dazu ist, aber sich alles anders entwickelt, als erwartet.
Aber was wenn das Mittel in die falschen Hände gerät?
Sind wir Menschen eigentlich verantwortungsbewusst genug um so eine Möglichkeit gut zu nutzen? Würden sich nicht einige Mächtige das Rezept an sich reißen, um sich finanziell zu bereichern? Und was, wenn der Prozess nicht mehr zu stoppen ist? Möchte man eigentlich erleben, wie alle lieben Freunde und Familienmitglieder sterben, während man selbst immer jünger wird?
Möchte man eigentlich ewig leben?
Eine Leseempfehlung aus unserem Lesekreis: Eine leicht lesbare Geschichte, die zum Weiterdenken und Weiterdiskutieren anregt.


Adam Stower – Muffin und Tört! Bd. 2 Bei den Rittern

Thienemann Esslinger € 14,40

Auch im neuen Abenteuer versucht Muffin wieder nur durch die Katzenklappe zu flüchten, um der versehentlich durch sein Herrchen, den Zauberer versehentlich herbei gehexten Kartoffel zu entkommen, landet aber stattdessen im Mittelalter und wird prompt vom Ritter Garstig zum Duell und dem Tjost um die Hand der Prinzessin Rubina herausgefordert.
Sein treuer Begleitert, das lebhafte Häschen Tört, erklärt dem ängstlichen Kätzchen, dass es sich bei tjosten wohl nur um Trampolin springen, Vanillekekse essen und Mittelalterhelme tragen im Wettbewerb handeln kann, also glaubt man sich noch in keiner größeren Gefahr.
Die Prinzessin sehnt sich ohnehin mehr nach einer Heirat mit dem Matschigen Michl, weil der als bester Gärntner des Landes gilt und ihr diese Tätigkeit viel mehr Spaß macht. Er züchtet auch gerade die größte Pastinake der Welt.
Kurz vor dem Kampf stiehlt Ritter Garstig allerdings sämtliche Turnierwaffen und Muffin muss sich dem Duell tatsächlich mit einem Papierschild, einem Schneebesen und eben dieser Pastinake stellen. Doch leider verwechselt Tört das Gemüse auch noch mit einem Snack und isst das Ersatzschwert kurzerhand auf, so bleibt nur eine Karotte als Degen – derartig gerüstet kann jetzt aber wirklich nichts mehr schiefgehen. Oder....?

Ein Spaß für Groß und Klein voller witziger Szenen, die unser Matthias seinen Kindern immer und immer wieder vorlesen durfte, weil sie es nicht oft genug hören konnten. Man verliebt sich auch unabhängig von Band 1 sofort wieder in die sympathischen Charaktere.
Zudem eignet sich die Reihe nicht nur zum Vorlesen ab 5 Jahren, sondern auch für ungeübte Leseanfänger oder Lesemuffel, weil die schrägen und lustigen Illustrationen die Spannung und das Vergnügen steigern.

Amelie Nothomb – Psychopompos, Diogenes Verlag € 23,80


Nach der Biografie des Vaters und der ihrer Schwester hinterfragt Amelie Nothomb nun ihren eigenen Lebensweg. Schon als kleines Kind war sie fasziniert von Märchen über Vögel, insbesondere Kraniche, beeinflusst durch die ersten Jahre in Japan, wo ihr Vater als Diplomat stationiert gewesen ist. Auch auf den weiteren Stationen in China, den USA, Bangladesch und Bhutan verlässt sie diese Passion nicht und analog zum Flug der Vögel betrachtet in diesem Buch sie ihr literarisches Schaffen. Ein einschneidendes Ereignis verändert und spaltet die Biografie der kleinen Amelie, sie flüchtet sich daraufhin in ihre Einsamkeit, bis das Schreiben sie aus dieser Lethargie und der Essstörung rettet.
In gewohnt beeindruckender, eindringlicher Sprache erzählt die frankobelgische Bestsellerautorin von der Suche nach der eigenen Herkunft, der eigenen Identität in der Relation zu ihrer Beziehung zu den Eltern, dem Beruf des Vaters – der immer einen wichtigen Stellenwert in ihrer Entwicklung einnimmt, legt er doch den Grundstein für ihre literarische Tätigkeit - und demnach der eigenen Stimme.
Das ist der wohl mutigste und offenste Roman der Autorin bislang.


Clemens J. Setz - Mopsfisch Suhrkamp Verlag, € 15,50,- 

Was ist nur mit dem Mopsfisch los? 

Grade noch lila, ist er jetzt rot und bald schon ein Luftballonpilot? 

Ungeduldig und neugierig zieht er gleich weiter: 

Ob man in diese Efeuwand gelangen kann? 

Aber ja: »Mopsfisch kletter./Mopsfisch rauf./Mopsfisch nimmt Gefahr in Kauf!«

Clemens J. Setz verfasste die wunderbaren gereimten Dreizeiler für seine kleine Tochter, Stefanie Jeschke hat mit ihren farbigen Bildern ein wunderschönes Buch daraus gemacht. 

Ein Buch, wie es nur Clemens Setz schreiben kann, voller Witz und sprachlicher Finesse, ein Zungenbrecher folgt dem anderen und wer noch alles richtig und ohne Verhaspeln vorlesen kann, wenn Mopsfisch auf einen zweiten Mopsfisch trifft, der hat unseren tiefsten Respekt verdient. Eine herrliche Unterhaltung für die ganze Familie. 

 

Sally Smith - Der Tote in der Crown Row. Ein Fall für Sir Gabriel Ward, Goldmann Verlag € 22,70,-

1901 stolpert der Anwalt Sir Gabriel Ward fast buchständlich über die Leiche des obersten Richters.
Eigentlich ist der Temple-Bezirk in London ein eher ruhiges Fleckchen, mit seinen alten Häusern und den verwinkelten Gassen liegt er inmitten der Stadt und ist deren juristisches Zentrum. Traditionen werden hier noch hochgehalten, deswegen ist - im Sinne der britischen Höflichkeit - nicht üblich Streit mit Ermordungen zu lösen.
Sir Gabriel mit der Aufklärung desselben beauftragt und stürzt sich mit akribischer Logik auf die Fakten, muss aber bald feststellen, dass ein Mörder sich nicht immer an solche Vorgaben hält und vorallem, dass hinter den alten Mauern mehr Geheimnisse verborgen sind, als man anfangs vermuten möchte.
Ein herrliches Debüt einer Autorin, von der wir hoffentlich noch mehr lesen werden.
Sie lässt ihren sympathischen, etwas naiven Juristen durch die Stadt ziehen, erzählt aber eine sehr fein gesponnene Handlung in klarer, fokussierter Sprache.
Ein stimmungsvoller Krimi mit zahlreichen historischen Fakten, die alle real belegbar sind.
Eine großartige, neue Stimme am Krimihimmel.


Julia Bassenger - Schuhfabrik bleibt! € 22,00,-, Glitzer & Grind

Einer der lohnenswertesten New-Comer-Romane der letzten Jahre, serviert von einem vielversprechenden, neuen österreichischen Verlag.
Julia Bassenger schenkt euch nichts, aber sie schenkt ein und teilt auf herrlichste/ fraulichste/ Art aus. In punkigster Manier werden die Wunderlichkeiten der Gesellschaft und die Abstrusitäten im Alltag aufgedeckt und knallhart an die Wand gestellt.
Und trotzdem berührt zwischen den Zeilen durchblitzend eine Geschichte voller Tragikomik, wenn es nicht so witzig wäre, könnt man stellenweise fast mit und um die Helden weinen.
Aber so erkennen wir uns immer ein Stückchen weit selbst, schlagen uns auf die Seite der Guten, sind Team Langos, der Hund oder Team Minerva, das Punkhendl und genießen den Anblick der einstürzenden Neubauten in der Großfeldsiedlung.





 

Lukas Pellmann: Prater. Ein dystopischer Heimatroman. € 14,30,- Edition Text/Rahmen+
Valerie Kepler hat erfreuliche Nachrichten für ihren Mann Jan: Sie ist schwanger. Doch die Umstände im Wien des Jahres 2028 sind weniger erfreulich. Eine Trinkwasser-Katastrophe verwüstete sechs Jahre zuvor zwei Wiener Bezirke. Den Menschen blieb nur die Flucht über die Donau, in die Bezirke Leopoldstadt und Brigittenau. Als sich die übrigen Stadtteile einer fairen Verteilung der Flüchtlinge verweigerten, kippte die hilfsbereite Stimmung.
Sechs Jahre später hat sich Wien in eine Ansammlung loser Stadtstaaten verwandelt. Aus der Leopoldstadt wurde der autoritär regierte Prater, dessen Herrscher rigoros gegen geflüchtete Danubier vorgeht. Jan Kepler stieg zu einem ranghohen Mitarbeiter der Abteilung für direkte Wahrheit auf. Und aus Valerie wurde eine Frau, die als gebürtige Danubierin im Prater keine Zukunft für sich und ihr Baby sieht.
Die Handlung mag im ersten Moment sonderbar erscheinen, doch gibt die Katastrophe einen guten Rahmen für die eigentliche Problemstellung des Romans. Wie reagieren wir, wenn wir uns mit einer Situation konfrontiert sehen, in der wir gezwungen werden, anderen Menschen zu helfen und uns damit aus unserer Komfortzone zu begeben. Dass hier Wiener gegen Wiener stehen, macht das Ganze umso direkter, der „Feind“ sind in diesem Roman die Transdanubier.
Wien in jeder klassischen Dystopie leben die Menschen unter beständiger Überwachung durch den Staat und Meinungs- und Pressefreiheit gehören der Vergangenheit an, denn kaum etwas macht Menschen gefügiger als Angst und diese wird bewusst geschürt. Das macht auch die Aktualität dieser Geschichte aus, denn auch in den diversen kostenlosen Zeitungen wird oft die Meinung in eine bestimmte Richtung gelenkt.
Im Roman sind auch Aussagen mit * gekennzeichnet, was sich erst im Editorial erklärt: Es handelt sich hierbei um wörtliche Zitate aus den Medien oder von Parteimitgliedern im Jahr 2015, zur Zeit der Flüchtlingskrise.
Ein Roman, der aufrüttelt, wach macht und auch 10 Jahre nach der Krise und sieben Jahre nach Erscheinen nichts an Brisanz eingebüßt hat.



Anna Nicholas - Das Teufelshorn. Der erste Fall für Isabel Flores. Ein Malloraca-Krimi, € 18,50, Diogenes Verlag

Isabel Flores genießt ihren Cortado in der Bar Castell im malerischen Dorf Sant Martí, als der friedliche Sommertag jäh durch eine Schreckensnachricht verdunkelt wird: Ein kleines Mädchen ist verschwunden, am Strand entführt, und Hauptkommissar Tolo Cabot bittet seine ehemalige Kollegin Isabel um Hilfe. Als Ermittlerin war sie berühmt für ihren scharfen Verstand und ihre beinahe unheimliche Intuition, doch nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Ermitteln, wo andere Urlaub machen: ein flotter, leicht geschriebener Krimi für Fans von Donna Leon und Luca Ventura. Die Ermittlungen vor der malerischen Kulisse der Berglandschaft Mallorcas werden zusätzlich von Informationen zur Landschaft und Natur, Bräuchen und natürlich den Verlockungen der mallorquinischen Küche untermalt. Ein Krimi wie eine laue Sommerbrise. Perfekt für den Strand oder die Zeit bis zum nächsten Urlaub. 



Nikolaus Ober, Nina Ober: Brillenbärs Erfindungen
€ 24,00,- Luftschacht Verlag
Mit liebevollem Witz und humorvollen Dialogen führen uns Nina und Nikolaus Ober durch einen abstrahierten, phantasievollen Dschungel, in dem es neben Brillenbärs Erfindungen vor überraschenden Details (für Groß und Klein) nur so wimmelt.

Wenn ihre euch etwas wünschen dürftet, was hättet ihr denn gern?
Oder seid ihr wie das Faultier auch gücklich mit eurer Hängematte???
Der Brillenbär versucht auf jeden Fall etwas zu erfinden, weiß aber noch nicht was.
Es muss schon was ganz Tolles sein! Und nützlich! Und etwas Großartiges und Neues!
Sonst ist es ja keine Erfindung, meint der Pavian.
Und schon kommen alle Tiere im Dschungel mit ihren Wünschen zum Erfinderbär.
Hättet ihr vielleicht auch gern einen Elefantenrückenkratzer? Oder lieber eine extragroße Giraffenfotokabine? Flamingo-Gefieder-Färbemaschinen hätten wir auch im Angebot? Gibt es nicht doch schon einen Zeiteinfrierer?
Ja, Himmelstorch und Steppenzwirn! So kommt man ja gar nicht mehr nach mit dem Lesen, wenn man die ganze Zeit am Erfinden ist!
Ein superkomisches Bilderbuch für große und kleine Erfinder und Entdecker, sowie Tierliebhaber zum Immer-Wieder-Vorlesen und Anschauen.